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l Bericht Rheingau Echo vom 08. März 2012 Internationaler Ostereiermarkt: Eine
Schau vieler Superlative Rheingau. (mh) - Auch beim 17. Internationalen Rheingauer Ostereiermarkt ist es Johanna Neitzer als Organisatorin gelungen, deutsche und internationale Spitzenkünstler nach Kloster Eberbach zu holen. Sie präsentierten ca. 12.500 einzigartige Exponate, über die sich das meist fachkundige, oftmals weit angereiste Publikum begeistert zeigte. Der Ostereiermarkt war "wieder eine Schau vieler Superlative.".
"Dass sich das Ei als Kunstwerk so hervorragend eignet, fasziniert mich immer wieder", war auch Kreisbeigeordnete Monika Merkert in Vertretung von Landrat Burkhard Albers voll des Lobes über die Kreativität und die Vielfalt der von den über 80 Ausstellern präsentierten Meisterwerke. Deshalb habe die Ausstellung ihren zu Recht erworbenen internationalen Ruf auch verdient. Dank des steten Engagements der Familie Neitzer sei der internationale Rheingauer Ostereiermarkt seit vielen Jahren auch ein hervorragender Werbeträger für die Region. "Es ist für mich immer wieder eine große Herausforderung, jedes Jahr auch neue Spitzenkünstler für die Ausstellung zu gewinnen, um so selbst treuen, anspruchsvollen Stammbesuchern etwas Neues bieten zu können", freut sich Johanna Neitzer sowohl über die große Zahl der Aussteller als auch über das rege Interesse der Besucher, die an beiden Ausstellungstagen in großer Zahl nach Kloster Eberbach strömten. Bedauerlich sei jedoch, dass im Nachwuchsbereich immer weniger Personen Gefallen an der künstlerischen Gestaltung von Eiern finden". Dank der stringenten Anweisungen der Einweiser und der Einbahnstraßen-Regelung hatten alle Autofahrer einen Parkplatz gefunden, auch wenn sie gelegentlich einen kleinen Fußmarsch zurücklegen musten. Dafür wurden jedoch alle Besucher durch die prächtigen, farbenfrohen Exponate und frühlingshaften Dekorationen im Laiendormitorium mehr als reichlich entschädigt. Unter den insgesamt zwölf neuen Ausstellern befand sich auch Horst Opiola aus Öhringen, der als einer der besten Eierkünstler auf dem Gebiet der Perforation gilt. An seinem Stand kamen Besucher immer wieder ins Staunen darüber, wie er mittels filigraner Fräs- und Bohrtechniken die Schalen von Gänse-, Hühner- und Straußeneier in fantasievolle Kunstwerke verwandelt. Dabei erwiesen sich die Straußeneier, in die er jeweils 3.400 Löcher gebohrt und darin die gleiche Zahl an Strasssteinen eingeklebt hatte, als ein Highlight seiner Präsentation. Als "Neue" im Kreise der Aussteller konnte auch das Ehepaar Aleksandra und Arkadius Belica aus Polen begrüßt werden. Sie gestalten ihre Eier nach dem Prinzip des "Batikens". Dabei wird Wachs auf ein Ei aufgetragen und nach dem Erhärten in mehrere, verschiedene Farbbäder getaucht. Weil anschließend mehr oder weniger Wachs entfernt wird, entstehen herrliche Farbkompositionen. Mit der gleichen Technik arbeiten auch Elke Lenz und ihre Tochter Bettina Borcherding aus Sachsen, nur dass ihre Motive sorbischen Ursprungs sind. Trotz Artverwandtheit der Techniken konnten sich die Besucher an unterschiedlichen Mustern und Gestaltungsarten erfreuen.
"Leidenschaft und Herausforderung " nennt Roma Fromme-Monsees aus Hatzfeld als Antriebskraft für ihr künstlerisches Wirken als Kaligrafin und Heraldikerin (Bild oben). "Ich schreibe den Osterspaziergang auf einem Gänseei, male die ganze Welt auf einem Hühnerei und verziere ein Straßenei mit der gesamten Geschichte der Menschheit", erklärt die Meisterin der Buchstaben den staunenden Zuschauern, die aus dem Staunen nicht herauskamen und ihr bei der Arbeit gebannt zuschauten. Zu den Künstlern, die der Ausstellung von Anfang an internationales Flair verleihen, zählt auch die Holländerin Mary Gorter-Laumen. Für sie stellen die Eier des Pariser Goldschmiedes Fabergé eine Vorlage dar, um sehr elegante, aber dennoch erschwingliche Exponate zu kreieren. Susanne Schläpfer aus der Schweiz beherrscht sowohl die Kunst der Scheren-, als auch die der Messerschnitte. Ihre Zuschauer konnten kaum glauben, welche filigrane Feinheit sie als Meisterin ihres Faches aus einem Blatt Papier schneiden kann und diese wiederum auf Kalkschalen drapiert. Gisela Stadlberger aus Österreich ist zwar von Anfang an Ausstellerin in Kloster Eberbach, überrascht jedoch mit ihren Motiven vor allem die Sammler immer wieder aufs Neue. Mit ihrer Aquarellmalerei, meist zum Anbeißen leckere Beerenfrüchte, verziert sie nicht nur Eier, sondern bemalt mit dem gleichen Motiv auch Spanschachteln, in denen das Ei kunstvoll präsentiert werden kann. Als wahre Augenweide erwiesen sich auch die Exponate der Russin Elena Dibner. An ihrem Stand konnten sich die Besucher an zauberhaften, üppig mit Blattgold verzierten Lackminiaturen erfreuen, in denen sich der Charakter der russischen Malerei widerspiegelte. Besucher, die nach dem Rundgang durch die Ausstellung Lust zum Gestalten von Eiern verspürt hatten, konnten sich am Stand von Diana Neitzer aus ihrem Angebot an Natureiern versorgen, das vom Zwergwachtelei bis zum 20 Hühnereier fassenden Straußenei reichte. Sie lege Wert darauf, "dass keines dieser Eier der Natur entnommen wurde, sondern es sich ausschließlich um Brutausfälle von unbefruchteten Eiern handelt.". Damit Eltern sich die Exponate in Ruhe anschauen und dabei auch mit den Ausstellern ins Gespräch kommen konnten, hatten "Gymnastikdamen" eine "Kinder-Malstube" eingerichtet. Dort konnten die Nachwuchskünstler beim Bemalen von Eiern oder Holzfiguren ihrer Fantasie freien Lauf lassen und auch Bernd Siefert, Weltmeister der Konditoren, zauberte einmal mehr vor den Augen des staunenden Publikums kleine Kunstwerke aus Marzipan und Schokolade. Diese waren so verführerisch, dass viele Besucher einem Kauf nicht widerstehen konnten. Mitglieder des Blasorchesters Hallgarten hatten kleine Imbisse, selbst gebackenen Kuchen und edle Tropfen aus dem Keller der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach in ihrem Angebot, von dem ebenfalls reichlich Gebrauch gemacht wurde. ************
Pressevoranmeldung 2012 17. Internationaler Rheingauer Ostereiermarkt in Kloster Eberbach am 03. und 04. März 2012
Die Aufnahme zeigt ein von Brunhilde
und Gerhard Weiß geschaffenes Kunstwerk und stellt dar: Ostereier aus Gold, Brillanten, Smaragden und Rubinen, wie sie im Jahre 1884 der Zar Alexander III. bei dem Pariser Goldschmied Carl Fabergé für mehrere tausend Rubel herstellen ließ und die heute auf Versteigerungen mit Preisen von über 10 Mio. Euro gehandelt werden, kann man zwar auf dem 17. Internationalen Rheingauer Ostereiermarkt in Kloster Eberbach nicht sehen – aber wir sind überzeugt der Zar hätte auch hier seine Freude gehabt, an dem was mehr als 75 Künstler aus 10 Nationen im Laiendormitorium zur Schau stellen. Die Faszination die von diesem Markt ausgeht, liegt neben der Anziehungskraft, die das altehrwürdige Zisterzienserklosters ausstrahlt, aber auch an der künstlerischen Qualität der Aussteller. „Es ist für uns eine Herausforderung“ erzählt uns die Organisatorin Johanna Neitzer, „jedes Jahr neue Spitzenkünstler nach Kloster Eberbach zu holen, um so selbst den treuen Stammbesuchern immer etwas Neues bieten zu können“. So kann man in diesem Jahr wieder besondere Kostbarkeiten auf dem Ei bestaunen: Das Ehepaar Belica aus Polen, zum ersten Mal im Kloster, präsentiert die typischen, farbenfrohen Batikeier aus dem Osten Europas. Mit Horst Opiola aus Baden-Württemberg, wurde wieder einmal ein Künstler ins Dormitorium eingeladen, der zu den besten europäischen Eiergestaltern im Bereich der filigranen Perforation zählt. Auch Susanne Schläpfer aus der Schweiz, mit ihren anspruchsvollen Scherenschnitten und Gisela Stadlberger aus Österreich mit ihren Aquarellmalereien zählen zur europäischen Spitzenklasse. Nach kurzer Pause wieder mit dabei ist die Kalligrafin und Heraldikerin Roma Fromme-Monsees aus Südafrika. Besonders stolz ist die Veranstalterin, dass Charlotte Sieber aus Oldenburg wieder mit im Kloster ausstellt, denn ihre Ei-Objekte sind einfach unübertrefflich. Natürlich zeigen auch russische Künstler, wie Elena und Aleksej Kitaev, oder Elena Dibner Schmuckeier, verziert nach der Tradition der alten russischen Motive. Doch wie immer sind auch die klassischen Formen der Eiergestaltung vertreten. Mardorfer Eier von Bernhard Dörr, gestaltet mit Sprüchen in der alten Sütterlinschrift gehören einfach auf einer solch’ anspruchsvollen Ausstellung dazu. Natürlich sind wie immer auch Öl- und Acrylmalereien, Verzierungen mittels Kratztechnik, Perforation, sowie Tuschezeichnungen zu sehen. Mary Gorter-Laumen aus den Niederlanden präsentiert Eier im Fabergéstil, und weiter kann man sich an aufwendigen Perleneiern von Helmut Meister aus Lampertheim begeistern, sowie an geschmackvollen Salzteigapplikationen von Annette Harbich aus Wiesbaden. Es gibt kaum eine Gestaltungstechnik für Ostereier die man in Kloster Eberbach nicht bewundern kann. Natürlich dürfen die berühmten sorbischen Eier mit Batik- und Wachsapplikationen von Dorothea Scholze-Solcina aus Bautzen in der Lausitz nicht fehlen. Selbst wer kein Sammler auf dem Gebiet der ovalen Kunstwerke ist, wird fündig. Sei es bei der Schönheit der Natureier, die einlädt zum Selbstgestalten oder zur Dekoration, aber auch bei österlichen Kreationen aus dem Keramikbereich zur Verschönerung der Wohnung. Saat für die Osterwiese und eine weitgestreute Literaturpalette runden das Angebot ab. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Erlesene Konditoren-Leckereien zur Osterzeit werden angeboten vom Weltmeister der Konditoren - Bernd Siefert aus Michelstadt, und zur zwischenzeitlichen Stärkung reichen, wie immer, die Mitglieder des Blasorchesters Hallgarten kleine Imbisse, Kaffee und Kuchen, sowie einen edlen Tropfen aus dem Rheingau, aus den Kellern der Hessischen Staatsweingüter. Auch für die Kleinen gibt es, wie seit Jahren gewohnt, die beliebte Kindermalstube. Das Kloster Eberbach bietet fakultativ beide Tage geführte Besichtigungen durch die Klosteranlage an. Geöffnet ist die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft des Landrats des Rheingau-Taunus-Kreises, Burkhard Albers steht, am Samstag den 03. März von 11 bis 18 Uhr und Sonntag den 04. März von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5,00 € - Kinder bis 14 Jahre sind frei. Die Autofahrer sollten beachten: es besteht Einbahnstraßenführung, sodass nur eine Zufahrt über Kiedrich gegeben ist. Wer die Parkplatzsuche umgehen will: es fahren stündlich - jeweils zur vollen Stunde – Linienbusse (gebührenpflichtig) ab Bahnhof Eltville bis direkt zum Eingang Kloster Eberbach. Auch die Rückfahrt nach Eltville ist gesichert - alle Stunde bis 23.40 Uhr.
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Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Günter Neitzer (Pressekontakt), |
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